Für immer schön: So presst du Blumen und Blütenblätter

Natürlich sind Blumen in der Natur am schönsten. Aber auch sehr vergänglich. Gepresst und aufgeklebt leuchtet ihre Schönheit auch im Winter weiter.

 

© Fotolia.com Denise Torres
(c) Fotolia.com Denise Torres

Gut zum Pressen und Basteln eignen sich kleine Blüten, zum Beispiel von Stiefmütterchen oder Primeln. Diese Blumen blühen sowieso nur ein Jahr, es lohnt sich also doppelt, ihre Blüten zu konservieren. Auch einzelne Blütenblätter von Rosen machen sich auf Bildern oder hinter Glas wunderschön.

 

 

 

Ab ins Buch mit den Blüten

Lass die Kinder die Auswahl der Blüten oder Blätter treffen. Lege sie anschließend zwischen zwei Seiten Löschpapier. Alternativ kann man auch Pergament-, also Backpapier nehmen. Das Ganze kommt dann in die Mitte eines dicken Buches oder das Buch wird nochmal mit ein, zwei Büchern beschwert. Da die Blüten etwa zwei Wochen gepresst werden sollten, solltest du das einfach mal zwischendurch mit deinen Kindern angehen, sodass für den nächsten langweiligen Nachmittag schon genug gepresste Blumen vorhanden sind.

 

Blumenmuster leuchten hinter Glas…

Ist genug Zeit vergangen, die Blüten und Blätter vorsichtig aus den Büchern holen. Es gibt gleich mehrere Gestaltungsmöglichkeiten mit den bunten Schätzen: Es sieht zum Beispiel sehr hübsch aus, ein Fantasie-Muster mit den Blättern und Blüten zu legen, auf ein weißes Blatt zu kleben, und hinter Glas zu rahmen. Besonders schön: Einen schlichten Rahmen nehmen, und ebenfalls mit Blüten bekleben, dann sieht es aus, als würde das Muster sich dort weiter ausbreiten.

 

…und auf zartem Pergamentpapier

Die Farben der Blüten kommen richtig gut zur Geltung, wenn man die Blütenbilder vor ein Fenster hängt: Dazu braucht man ein etwas festeres Papier, Pergamentpapier, eine Schüssel, Kleber und Schere. Zunächst auf das dickere Papiere mit Hilfe der umgedrehten Schüssel mehrere Kreise aufzeichnen und ausschneiden. Das Gleiche beim Pergamentpapier machen, allerdings braucht es dort nur halb so viele Kreise wie beim dickeren Papier. Letztere werden jetzt zu stabilisierenden Rahmen für die Kreise aus dem dünnen Papier. Dazu das Innere herausschneiden, sodass nur ein etwa eineinhalb Zentimeter dicker Rand übrig bleibt. Jeweils einen Rand auf die Vorder- und Rückseite des Pergamentpapiers kleben. Jetzt hast du mehrere stabile Kreise, mit einem durchscheinenden Inneren. Darauf werden jetzt gepresste Blütenblätter und Blüten geklebt.

 

Leuchtende Blumenbilder schmücken jedes Fenster

Natürlich können die hübschen Bilder jetzt einzeln vor ein Fenster gehängt (einfach ein Loch in den dicken Rand stechen und Schnur durchfädeln), oder direkt auf die Scheibe geklebt werden. Oder du machst ein Windspiel daraus: Dazu jeweils zwei gegenüberliegende Löcher in den Rahmen stechen, und die Kreise mit Schnüren aneinander binden, sodass immer etwas Abstand dazwischen bleibt. Dieses Windspiel hat zwar keinen Klang, aber es sieht wunderhübsch aus, wie es sich dreht und leuchtet.

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